Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz: Dos und Don’ts für eine erfolgreiche Umsetzung

Corporate Health / Arbeitssicherheit 08.04.2023

In Zeiten hoher Arbeitsbelastung, Remote Work und zunehmender Erschöpfung unter Führungskräften und Mitarbeitenden ist es unabdingbar, Initiativen zur Verbesserung der mentalen Gesundheit zu etablieren. Untersuchungen belegen, dass jede:r vierte Arbeitnehmende regelmäßig von psychischen Erkrankungen betroffen ist (Workplace Insights, 2021), und die durchschnittliche Dauer eines Arbeitsausfalls aufgrund psychischer Probleme ist mit fast 40 Tagen so hoch wie nie (DAK, Psychreport 2022).

Laut Harvard Business Review (2019) forderten bereits vor der Corona-Krise 86 Prozent der Befragten einen offeneren Umgang mit mentaler Gesundheit. Doch welche Strategien können Unternehmen implementieren, um die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz effektiv zu verbessern? Wie erreichen sie ihre gesamte Belegschaft und stärken die Kompetenzen der Führungskräfte so, dass sie eine übermäßige psychische Belastung im Team erkennen und angemessen darauf reagieren? In diesem Beitrag werden diese und weitere Fragen beantwortet und Dos und Don’ts für eine erfolgreiche Umsetzung vorgestellt.

Sensibilisierung für das Thema Gesundheit
Ein bloßes Ignorieren des Themas und fehlende Kommunikation zur Gesundheitsförderung führen nicht zum gewünschten Erfolg. Stattdessen raten wir, die Belegschaft durch kurze und kreative Impulse zu sensibilisieren. Langwierige E-Learnings und Seminare sind oft zu zeitaufwendig und können zusätzlichen Stress für die Mitarbeitenden verursachen. Es reicht außerdem nicht aus, Angebote nur vor Ort bereitzustellen, insbesondere in Zeiten von Remote Work.

Bei Evermood haben wir festgestellt, dass eine erfolgreiche Sensibilisierung am besten durch regelmäßige, kurze Videobeiträge erreicht wird. Diese sollten kreative Fragestellungen wie „Wann hast du dich das letzte Mal so richtig geärgert?“ sowie Hinweise zur Emotionsregulation und Tipps zum Umgang mit Frust bzw. Ärger enthalten — oder z.B. kurze Übungen zur Erholung und Stressbewältigung.

Darüber hinaus sind virtuelle Diskussionen und Workshops eine hervorragende Möglichkeit zur Sensibilisierung. Insbesondere Erfahrungsberichte sind sehr wirksam, wie beispielsweise eine Führungskraft, die über den eigenen Burnout berichtet. Kurz gehaltene Formate, die spezifisch auf Zielgruppen zugeschnitten und sind, erweisen sich ebenfalls als sehr effizient: Zum Beispiel mehr Angebote speziell für Frauen...

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Lara von Petersdorff

Geschäftsführerin & Gründerin

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